StMI: Sammelabschiebung von kosovarischen Asylbewerbern

17. Februar 2015

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Exodus aus dem Kosovo unverzüglich stoppen – weitere Abschiebungen folgen

Am Flughafen München startete heute erstmals seit Beginn des massiven Zustroms im Oktober 2014 eine Chartermaschine mit 30 abgelehnten kosovarischen Asylbewerbern an Bord in Richtung Pristina, der Hauptstadt der Republik Kosovo. Die Bayerische Polizei brachte die vollziehbar ausreisepflichtigen abgelehnten Asylbewerber bayernweit aus ihren Unterkünften ab acht Uhr früh zum Flughafen. Dort wurden die Kosovaren von 21 Bundespolizisten in Empfang genommen und an Bord der wartenden Maschine verbracht.

Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann betonte, dass der Exodus aus dem Kosovo und der Missbrauch des deutschen Asylrechts umgehend und wirksam gestoppt werden müsse:

“Die Menschen im Kosovo müssen erkennen, dass sie in Deutschland kein Asylrecht erhalten. Das Geld, das sie kriminellen Banden für illegale Schleusungen geben, ist verlorenes Geld, das sie für ihr Leben im Kosovo dringend selbst benötigen.”

Herrmann forderte gleichzeitig, dass Deutschland und die Europäische Union den Menschen im Kosovo vor Ort und mit wirtschaftlicher Hilfe unter die Arme greifen.

Erst letzten Dienstag hatte sich der Bayerische Ministerrat nachdrücklich dafür ausgesprochen, abgelehnte Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten und dem Westbalkan sowie insbesondere aus Kosovo schnellstmöglich in ihr Heimatland zurückzuführen. In einer Telefonschaltkonferenz am Freitag, 13 ...

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