Schärferes Hundegesetz in Berlin

von Olaf Moegelin

Schlag für die Berliner Hunde-Lobby: Das Das Hundegesetz von Berlin soll verschärft werden. In Anbetracht dessen, dass manche Hunde sind wegen ihrer Gefährlichkeit Waffen gleichzusetzen, ist ein strengeres Gesetz richtig. Aber auch ungefährliche Hunde sind eine Belästigung, wenn sie auf dem Bürgersteig den Weg versperren oder einen unerwünschterweise beschnüffeln. Da mancher Hundehalter hierfür kein Verständnis aufbringt, ist der nunmehr geplante generelle Leinenzwang geboten.

An die Bezirke soll die Aufforderung ergehen, „weitere“ geeignete Auslaufflächen zu suchen. Das erscheint fragwürdig, da es in Berlin schon viele Bereiche gibt, wo Hunde freien Auslauf haben. Ausgerechnet der schönste Bereich im Grunewald ist den Hunden vorbehalten. Das Jagdschloss Grunewald mit dem malerischen Grunewaldsee ist für Erholung suchende Menschen entwertet. Darin wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Diese groteske Zweckentfremdung von Wald und Kulturerbe zeigt die weiterhin große Macht der Berliner Hundelobby in Berlin.

Volltext der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Nr. 7/2015 vom 17.02.2015:

Senat bringt Entwurf des Hundegesetzes auf den Weg

Der Senat hat heute den von Justiz- und Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann vorgelegten Entwurf des überarbeiteten Hundegesetzes zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird vor Beschlussfassung im Senat nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.

Der Gesetzentwurf sieht u.a. vor, dass in Berlin künftig für Hunde eine generelle Leinenpflicht gelten soll. Davon befreit werden Tiere, deren Halterinnen und Halter einen entsprechenden Sachkundenachweis vorlegen. „Hier steht der Tierschutz im Vordergrund: Wir wollen, dass möglichst viele Halter den sogenannten Hundeführerschein machen. Denn wer sachkundig ist, geht sehr wahrscheinlich verantwortungsvoll mit seinem Tier um.“, erläuterte dazu Senator Heilmann ...

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