DOSB rügt Air Berlin – ein vorolympischer Sturzflug?

von Johannes Arnhold

Sind das schon Vorboten einer Tendenz bei der Frage, wer wohl die deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2024 sein wird? Oder ist es schlichtweg ein Fingerzeig des DOSB wie man trotz der erst kürzlich höchstrichterlich geklärten Frage nach der Verwendung olympischer Begriffe mit vermeintlichen Rechtsverletzern umgehen will? Schwer zu sagen, fest steht aber, dass die kolportierte Unterlassung des DOSB gegen die Unterstützung für eine Olympia-Bewerbung rechtlich auf dünnem Eis steht.

Dabei könnte man sich beim DOSB doch eigentlich glücklich schätzen. Immerhin hat sich mit der Fluggesellschaft Air Berlin ein Unternehmen klar positiv zu einer Olympiabewerbung Berlins positioniert. “Wir wollen die Spiele – Berlin für Olympia” hatte die Airline auf ihre Flugzeuge drucken lassen. Mit der Erfahrung der Schlappe von München und den auch in Hamburg und Berlin bereits in Stellung befindlichen Nolympia-Bewegungen hätte man annehmen können, dass dem DOSB jeder Unterstützer der geplanten deutschen Olympia-Bewerbung grundsätzlich willkommen ist. Zumal in der letzten Woche auch noch der Streit um die Satirehoheit der Metonaut-Bilder hinzugekommen war. Aber nicht so in diesem Falle. Wie aus der Presse zu erfahren ist, hat es der DOSB der Airline untersagt, den Begriff “Olympia” in ihrem Slogan zu verwenden. Dieser muss wohl nun überklebt werden. Seither wird der Fall in juristischen Blogs und bei Twitter heiß diskutiert.

Auch sehr sportlich! Air Berlin muss das #wirwollendiespiele Logo wieder abkratzen weil sie kein IOC Sponsor sind: http://t.co/bTsEqkPMei

— Fiona (@Fotografiona) 17. Februar 2015

Olympiaschutzgesetz abschaffen! Mein Fazit aus der Olympia-Farce zwischen @airberlin und @dosb. Lesenwert auch; http://t.co/ZrCTpsMEs2

— Thomas Lange (@tomkuenstler) 17 ...

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