Aufgrund gefälschter Emails: Manager überweist 17 Millionen Dollar an Betrüger

von Stephan Weinberger

Über eine wahrlich filmreife Story berichtet der “Omaha World Herald”: Aufgrund gefälschter Emails wurde ein Manager der amerikanischen Agrar-Management-Firma Scoular Co. dazu bewegt, insgesamt 17,2 Millionen Dollar (umgerechnet 15 Millionen Euro) auf ein chinesisches Bankkonto zu überweisen.

So ging der Manger davon aus, dass die Anweisungen von seinem Geschäftsführer sowie einer externen Buchprüfungsfirma kamen. Die Betrüger gaben an, er sollte die Transaktion vertraulich behandeln, was der Mann auch tat.

In den Emails gaben sich die Kriminellen als Scoular-Geschäftsführer Chuck Elsea aus, verschickten die Mails sogar mit einer anderen als der übliche Mailadresse. Es gehe um die lange geplante Übernahme einer chinesischen Firma, hieß es darin. Diese Behauptung erschien dem Empfänger plausibel, hatte es doch in der Firma tatsächlich Gespräche über eine solche Expansion gegeben.

“Ich will, dass du dich um etwas kümmerst”, so steht es in der ersten gefälschten E-Mail der Betrüger. In den vergangenen Monaten habe man an der Übernahme einer chinesischen Firma gearbeitet. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) sei bereits involviert ...

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