Arbeitsrecht – Azubi stolpert über Fehlbetrag in der Kasse

von Anne Kathrin Keller

Anne-Kathrin Keller | 17. Februar 2015

Verdächtigen Sie einen Ihrer Lehrlinge, seine arbeitsvertraglichen Pflichten schwerwiegend verletzt zu haben, müssen Sie vor einer Kündigung die Besonderheiten der beruflichen Ausbildung berücksichtigen. Nur, wenn der Vorfall die Fortsetzung der Ausbildung objektiv unzumutbar macht, reicht schon der dringende Verdacht für einen Rauswurf aus. Damit hat das Bundearbeitsgericht die Klage eines angehenden Bankkaufmanns abgewiesen, der in einer Filiale das Geld im Nachttresor zählen sollte. Später fehlten 500 Euro in der Kasse. Nach Darstellung des Kreditinstituts nannte der Azubi in einem Personalgespräch den konkreten Betrag, obwohl sein Vorgesetzter den Fehlbetrag nicht genau beziffert hatte. Dies bewertete die Bank als Täterwissen und kündigte dem jungen Mann ...

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