MPES 2.0: Neue Wechselprozesse und Übergangsbestimmungen für Stromeinspeiser

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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2014) ist bereits seit eini­ger Zeit in der Welt (wir berich­te­ten). Schwer genug war die Geburt, doch die Nach­we­hen dau­ern immer noch an: Das Gesetz hat wei­tere Rechts­än­de­run­gen ange­sto­ßen. So hat etwa die Bun­des­re­gie­rung am 28.1.2015 die Frei­flä­chen­aus­schrei­bungs­ver­ord­nung (FFAV) beschlos­sen (wir berich­te­ten). Und gleich am nächs­ten Tag hat die Bun­des­netz­agen­tur (BNetzA) die neuen Markt­pro­zesse für Ein­spei­se­stel­len (Strom) – kurz MPES – festgelegt.

MPES – nicht nur für EEG-Einspeiser relevant

Die Bezeich­nung als „Markt­pro­zesse für Ein­spei­se­stel­len (Strom)“ lässt erah­nen, was gemeint ist. Es geht um die Ein­spei­sung von Strom in Elek­tri­zi­täts­netze. Die Fest­le­gung trifft ins­be­son­dere diverse Vor­ga­ben, wie die­ser Netz­zu­gang und die damit ver­bun­de­nen Wech­sel­pro­zesse zwi­schen den ein­zel­nen Markt­teil­neh­mern im Rah­men der elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­tion mas­sen­ge­schäfts­taug­lich abzu­wi­ckeln sind. Ein­zelne Pro­zess­vor­ga­ben der MPES 1.0 aus dem Jahr 2012 pass­ten nicht zum EEG 2014. Neue muss­ten ergän­zend geschaf­fen wer­den, und das geschah nun in Gestalt der neuen MPES 2.0. Auch wenn das EEG 2014 den Ände­rungs­be­darf der MPES aus­ge­löst hat, erfasst die MPES neben EEG-Anlagen nach wie vor auch kon­ven­tio­nelle und KWK-Erzeugungsanlagen. Zudem betref­fen die Vor­ga­ben neben den Erzeu­gern vor allem Ver­tei­ler­netz­be­trei­ber, aber auch Lie­fe­ran­ten und Übertragungsnetzbetreiber.

Was ist neu?

Die Neue­run­gen der MPES über­set­zen ins­be­son­dere die Ände­run­gen im EEG 2014 in die ein­zel­nen Pro­zesse ...

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