[K]Ein Fall für Wilsberg – Münster, heimliche Videoaufnahmen und wir oberservieren, was das BAG dazu sagt

von Liz Collet

Da ist eine Dame bei einer Firma seit dem 1. Mai 2011 als Sekretärin der Geschäftsleitung beschäftigt.

Auch solche werden (man möchte es kaum glauben, wo andere sich wie Dritte schier umbringen würden, um alles für ihren Chef zu tun) gelegentlich krank.

Das kann vorkommen, nachdem einige Tage zuvor Meinungsunterschiede mit einem Vorgesetzten bestanden (es soll ja dumme Zufälle geben). Und AU kann länger dauern, als Mitarbeiter selbst glauben und schwerer sein, als sie einschätzten, so dass sie nicht wie selbst vielleicht sogar in Aussicht gestellt, je nach Zustand auch versuchen können, ins Büro zu kommen. Guter Wille und derlei eigene Mitarbeiterhoffnungen in den Verlauf von Erkrankungen und deren Dauer kann nachher in manchen Fällen gar gegen den Mitarbeiter ausgelegt werden. Womöglich so weit, dass Zweifel an AU bestehen und fristlose Kündigungen auf den Vorwurf vorgetäuschter AU gestützt werden. Einen Fall mit solcher Munition beschäftigt das BAG, allerdings nur noch in dem Punkt der Entschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung durch heimliche Videoaufnahmen.

Was war da geschehen?

Jene Sekretärin der Geschäftsleitung war ab dem 27. Dezember 2011 arbeitsunfähig krankgeschrieben. Das hat ein wenig länger gedauert.

Und ein paar Wochen später begannen den Geschäftsführer der Beklagten an ihrer Arbeitsunfähigkeit doch einige Zweifel anhaltend genug anzuschleichen, dass die Beklagte sich entschloss, Wilsberg, pardon: eine Detektei zu beauftragen, welche die klagende Sekretärin der Geschäftsleitung am 16., 17., 23. und 24. Februar 2012 observierte und Videoaufnahmen anfertigte.

Die anhand der Videoaufnahmen erstellten Bilder zeigen die Klägerin ua. an ihrer Wohnanschrift, beim Warten an einem Fußweg, beim Begrüßen eines Hundes und in einem Waschsalon ...

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=235= Derrick Eine Endstation (1994)

FOLGE 235 - EINE ENDSTATION Firmenchef Konrad Schreiber findet den Pförtner erschossen vor dem Wagen. Da es sich um seinen eigenen handelt, vermutet Schreiber, dass er das Mordopfer sein sollte. Nur durch Zufall, wegen eines Telefonats, hatte er den Pförtner zu seinem Auto geschickt. Schreiber glaubt, dass sein Vater Robert der Mörder ist. Derrick besucht den alten Mann in einem Seniorenheim Darsteller: Horst Tappert (Stephan Derrick) Fritz Wepper (Inspektor Klein) Willy Schäfer (Willi Berger) Will Quadflieg (Robert Schreiber) Gerd Baltus (Konrad Schreiber) Hannelore Hoger (Berta Sänger) Sissy Höfferer (Anna Kolpe) Christiane Krüger (Vera Schreiber) Manfred Steffen (Arno Schuster) Reinhard Glemnitz (Erich Kolpe) Eva Maria Bauer (Frau Leonhard) Eva Röder (Krankenschwester) Kerstin Heiles (Krankenschwester) Herbert Trattnigg (Klinikarzt) Klaus Konczak (Hagemann) und andere Regie: Alfred Weidenmann Erstausstrahlung: 27.05.1994 (ZDF)



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