Enttäuschte Narren in Braunschweig

von Alexandra Braun

Am Wochenende war ich zu Besuch in der Weltstadt Braunschweig, unter anderem zu einem konspirativen Treffen mit dem Verteidigerkollegen Siebers.

Was ich als Karnevalsmuffel nicht wusste: Braunschweig ist quasi das Köln Norddeutschlands, eine Hochburg des Narrentreibens. Und ich verirre mich dahin! Der Kollege war schon in froher Erwartung auf die mit solchen Großveranstaltungen einhergehenden Mandate, aber daraus wurde leider nichts

Der geplante Umzug, vor dem ich schnell zurück nach Hamburg geflohen bin, fand wegen einer Terrorwarnung allerdings nicht statt. Der Spiegel berichtet:

“Als die Nachricht kam, trauten viele Narren ihren Ohren nicht: Polizisten fuhren am Sonntagmorgen durch die Straßen der Braunschweiger Altstadt und teilten mit, dass der Karnevalsumzug nicht stattfinden werde. Nicht nur die norddeutschen Narren fragen sich nun: Wie konkret war die Drohung? Wie groß die Gefahr eines Anschlags? Klar ist: Die Braunschweiger Polizei erhielt am Samstagabend einen Hinweis. Der kam vom Innenministerium in Hannover. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE hatte sich zuvor ein V-Mann des niedersächsischen Verfassungsschutzes gemeldet, der seit Jahren als Informant arbeitet und besonders zuverlässig sein soll ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK