StMGP: Bayern baut Versorgung krebskranker Kinder aus – Gesundheitsministerin Huml: Überlebensraten haben sich sehr verbessert

15. Februar 2015

Bayern baut die Versorgung krebskranker Kinder kontinuierlich aus. Darauf verwies Gesundheitsministerin Melanie Huml am Sonntag anlässlich des Internationalen Kinderkrebstages (15. Februar).

Sie betonte: “Die Überlebensraten krebskranker Kinder haben sich in den vergangenen Jahren sehr verbessert und liegen mittlerweile bei 75 Prozent. Dennoch ist Krebs weiter die häufigste tödliche Krankheit bei Kindern und Jugendlichen nach dem Säuglingsalter. So sind im Jahr 2013 in Bayern 41 Kinder unter 15 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben.” Huml, die selbst Ärztin ist, unterstrich: “Der Freistaat setzt sich intensiv dafür ein, dass krebskranke Kinder wieder gesund werden können und die gleichen Zukunftschancen wie andere Kinder bekommen. Die akutstationäre Versorgung von Krebskranken wird in Bayern durch eine ausreichende Zahl leistungsfähiger Krankenhäuser sichergestellt. Die überwiegende Zahl krebskranker Kinder und Jugendlicher wird in kinder-onkologischen Zentren behandelt. Sieben der bundesweit größten Zentren liegen in Bayern.” Die Ministerin fügte hinzu: “Die lebensbedrohliche Krankheit und die Behandlung sind nicht nur für das kranke Kind sehr belastend, sondern auch für dessen ganze Familie. Aus diesem Grund rate ich Familien, nach der stationären Versorgung in der Akutklinik Leistungen der Krankenkassen für familienorientierte Reha-Maßnahmen aktiv in Anspruch zu nehmen.”

Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert zudem den Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung krebskranker Kinder ...

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