Zweites Staatsexamen nur ausreichend – und nun?

Wer sich, wie ich, regelmäßig die Statistiken zu dem zweiten Staatsexamen ansieht, der weiß, dass im VB Bereich nur etwa so viele landen, wie das Staatsexamen nicht bestehen, nämlich etwa 1/6 aller Kandidaten. Weit mehr bleiben irgendwo zwischen Ausreichend und Befriedigend stecken.

Wer die Statistiken verfolgt, weiß vermutlich auch, dass die Endnote für viele Personalentscheider das Ausschlußkriterium ist. In vielen Kanzleien und Unternehmen läuft das nach wie vor so ab, dass zunächst auf die Note geschaut wird und erst dann auf die Bewerberin oder den Bewerber. Kann man dabei eine Note jenseits der Befriedigend-Linie vorweisen, so stehen die Chancen auf eine Einstellung scheinbar schlecht.

Scheinbar? Ich will mit diesem Artikel versuchen, Denkanstöße für die Jobsuche nach dem Examen geben, mit dem Focus darauf, dass die Abschlussnote doch nicht so toll geworden ist.

Was kann ich besser als andere?

Als erstes sollte man in sich gehen und fragen, was man eigentlich besser als andere kann. Denn eins sollte klar sein. Nach vielen Jahren Jurastudiums, können wir alle die Basics aus Schuld-, Straf- und Verwaltungsrecht. Damit kann man keinen Personaler beeindrucken. Mehr noch: auch besonders gute Basiskenntnisse – und mehr ist uns in dem Studium und Ref in der Regel nicht vermittelt worden (siehe die Prüfungsordnungen), werden in der Praxis niemanden umhauen.

Daher die Frage nach den eigenen Alleinstellungsmerkmalen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK