Amtsgericht München entscheidet Streit über die Zuchttauglichkeit eines Boxerrüden.

von Nino Herding

Das Amtsgericht (AG) München hat mit Urteil vom 19.03.2014 – 132 C 14358/12 – entschieden, dass bei einem Boxerrüden der Eintrag in der Ahnentafel über die Nichtzulassung zur Zucht wegen Einhodigkeit zurückgenommen werden muss.

In dem der Entscheidung zugrunde liegendem Fall war von dem beklagten Boxer Hunde-Club anlässlich einer Körung,

  • aufgrund der Feststellung der Körmeisterin, dass bei dem sechs Jahre alten Boxerrüden des Klägers ein Hoden nicht vollständig im Hodensack liege,

die Disqualifikation ausgesprochen und trotz des dagegen vom Kläger erhobenen Einspruchs beim Verein, in die Ahnentafel des Boxerrüden eingetragen worden,

  • dass der Boxerrüde ein Zuchtverbot wegen Einhodigkeit erhält, weil die Hoden nicht dem Standard entsprechend fest im Hodensack liegen.

Die darauf hin von dem Kläger gegen den Boxer Hunde-Club erhobene Klage auf Aufhebung des Zuchtverbots wegen Einhodigkeit und Rücknahme der Disqualifikation in der Körung hatte überwiegend Erfolg ...

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