Wie kann ein Honorararzt nun nach dem BGH-Urteil vom 16.10. ...

von Philip Christmann

Wie kann ein Honorararzt nun nach dem BGH-Urteil vom 16.10.2014 noch in einer Klinik tätig sein? 12-02-2015

Am 6.2.2015 hielt Rechtsanwalt Christmann in Hannover vor niedergelassenen Neurochirurgen des Berufsverbandes Deutscher Neurochirurgen e.V. (BDNC) einen Vortrag zu dem Thema "Die Abrechnung honorarärztlicher Tätigkeit in einem Krankenhaus - rechtliche Fragestellungen und praktische Hinweise im Licht der Entscheidung des BGH vom 16.10.2014 (III ZR 85/14)". Wie mehrere Ärzte berichteten, haben einige Kliniken sogleich nach Veröffentlichung des Urteils die Kooperationen zu den Ärzten aufgekündigt. Das Urteil hat also hohe Wellen geschlagen. Die Verunsicherung unter den anwesenden Ärzten war groß. Tatsächlich gibt es aber durchaus noch Gestaltungsmöglichkeiten, die eine honorarärztliche Tätigkeit in einer Klinik erlauben.

Vielzahl honorarärztlicher Tätigkeiten in Krankenhäusern

Wie die Diskussion in Hannover zeigte, üben die niedergelassenen Neurochirurgen aus dem gesamten Bundesgebiet sowohl honorarärztliche als auch konsiliarische Tätigkeiten in Kliniken aus. Die Tätigkeiten sind sehr unterschiedlich. Manche Honorarärzte ersetzen den Chefarzt, andere arbeiten lediglich zu. Manche behandeln ihre eigenen Patienten in der Klinik, andere behandeln Patienten der Klinik. Wahlleistungen sind dabei von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für die niedergelassenen Honorarärzte. Hinsichtlich der sich ähnelnden Begriffe Honorararzt, Konsiliararzt und Belegarzt bestanden einige Mißverständnisse. Schließlich konnte herausgearbeitet werden, was die Unterschiede sind ...

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