Rein und raus aus den Kartoffeln, aber trotzdem VKH

Der Kindesvater beantragt für seine beiden nichtehelichen Kinder die gemeinsame elterliche Sorge.

Das Gericht ordnet das vereinfachte schriftliche Verfahren nach § 155 a III 1 FamFG an.

Die Mutter meldet sich und beantragt, keine Entscheidung im schriftlichen Verfahren zu treffen. Der Antragsteller sei sich der Tragweite einer gemeinsamen elterlichen Sorge nicht bewusst. Er nehme regelmäßig das Zusammentreffen mit der Kindesmutter anlässlich der Umgänge zum Anlass, die Kindesmutter zu beschimpfen oder anderweitig zu diskreditieren. Zugleich beantragt sie Verfahrenskostenhilfe (VKH) unter Beiordnung eines Rechtsanwalts.

Das Gericht beraumt Termin zur mündlichen Erörterung an.

Nunmehr gibt die Antragsgegnerin ein „Anerkenntnis“ ab und beantragt, den Anhörungstermin aufzuheben. Sie erklärt, sie habe grundsätzlich keine Einwände gegen die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge. Sie war und sei bemüht, dass sich der Antragsteller der Verantwortung für die beiden Kinder bewusst werde und die Sorge um die Kinder mittrage ...

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