Mörderische Verräter

von Liz Collet

Bei der “forensischen DNA-Analyse” erfolgt die Untersuchung des Erbguts von Lebewesen zur Erlangung gerichtsverwertbarer Beweismittel.

Solche können nicht nur von Menschen stammen. Immer häufiger dienen hierbei auch Pflanzen und Tiere als Mittel der Beweisführung, wenn Biologen, Chemiker oder Physiker DNA im Labor untersuchung, um den Ablauf einer Straftat zu rekonstruieren. So etwa bei der Jagd nach Tätern mit Hilfe von Fruchtfliegen und Pflanzensprossen.

Bei einem Verbrechen aus dem Jahr 1998 gelang es zum ersten Mal, mithilfe pflanzlicher DNA den Täter zu überführen. In einem Wald in den Niederlanden wurde eine ermordete Frau an einem Ort gefunden, der nicht der Tatort sein konnte. Tatverdächtig war schnell der getrennt lebende Ehemann. Erst ein Eichenblatt aus dem Kofferraum seines Autos lieferte den Beweis, der acht Jahre später zur Aufklärung des Mordes führte. Die DNA-Analyse ergab, dass es das gleiche genetische Profil hatte wie der Baum, der direkt neben dem Fundort der Leiche stand ...

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