Urteil Verbraucherschutz: Versteckte Sammelerlaubnis für Werbeanrufe ist unzulässig

Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 10.12.2014 - 2-06 O 030/14 Urteil Verbraucherschutz: Versteckte Sammelerlaubnis für Werbeanrufe ist unzulässig Unternehmen dürfen sich die Erlaubnis zur Telefonwerbung nicht einholen, indem sie konkrete Informationen über Art und Umfang der Werbung erst über einen Link bereitstellen, so der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit Hinweis auf ein Urteil des LG Frankfurt.

Eine vorformulierte Einverständniserklärung zur Nutzung persönlicher Daten für Werbezwecke ist unwirksam, wenn Verbraucher erst nach Klick auf einen Link darüber informiert werden, welche Daten erhoben und verarbeitet werden. Das Urteil sei ein wichtiger Erfolg gegen unerwünschte Telefonwerbung, teilt die Verbraucherzentrale mit. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen wissen, worauf sie sich einlassen, bevor sie Werbeanrufe erlauben. Die notwendige Information für eine bewusste Entscheidung dürfe nicht hinter einem Link versteckt werden.

Sammelerlaubnis für Werbeanrufe von bis zu 30 Unternehmen

Die Werbefirma hatte die Teilnahme an einem Gewinnspiel von der Einwilligung zur Werbung abhängig gemacht ...

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