Universität Bayreuth: Erste Bayreuther Jurastudierende haben Technikwissenschaftliches Zusatzstudium (TeWiZ) absolviert

11. Februar 2015

Gemeinsames Angebot von Bayreuther Rechts- und Ingenieurwissenschaftlern für künftige Juristen ist bundesweit einzigartig

Seit dem Wintersemester 2013/14 bietet die Universität Bayreuth ein Technikwissenschaftliches Zusatzstudium, kurz TeWiZ, für Jurastudierende an. Das bundesweit einzigartige Konzept von TeWiZ ist ein gemeinsames Angebot von Rechts- und Ingenieurwissenschaftlern und vermittelt Bayreuther Jurastudierenden Fachkenntnisse und praxisrelevante Kompetenzen in den Ingenieurwissenschaften und qualifiziert sie damit als ideale Juristen insbesondere für Technologieunternehmen. Ähnliches gilt für die anwaltliche Beratung von Unternehmen oder den Staatsdienst, wenn techniksteuernd und -regulierend gehandelt werden soll.

Die Leitung des TeWiZ teilen sich die Professoren Michael Grünberger und Andreas Jess. Der Ingenieur Prof. Dr.-Ing. Andreas Jess ist Lehrstuhlinhaber für Chemische Verfahrenstechnik an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Michael Grünberger, LL.M. (NYU), ist Jurist und Lehrstuhlinhaber für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Technikrecht an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

„Im Berufsleben werden Juristen häufig mit Problemen konfrontiert, die einen technischen Hintergrund haben. Ohne ein gewisses technisches Grundwissen können diese Fragestellungen rechtlich nicht sorgfältig genug beurteilt und letztlich daher kaum verantwortet werden. Anders ausgedrückt: Wer als Jurist in leitender Position in einem Industrieunternehmen tätig werden will oder solch ein Unternehmen anwaltlich beraten möchte, muss die technischen Abläufe dort verstehen und die Denk- und Arbeitsweise eines Ingenieurs nachvollziehen können“, erläutert Prof. Dr. Michael Grünberger ...Zum vollständigen Artikel

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