Rezension Öffentliches Recht: Big Data und Recht

von Dr. Benjamin Krenberger

Hoeren (Hrsg.), Big Data und Recht, 1. Auflage, C.H. Beck, 2014


Von Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Frankfurt am Main



Mit Big Data. A Revolution that will transform how we live, work and think haben Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier 2013 eine populäre politik- und sozialwissenschaftliche Untersuchung des Phänomens Big Data vorgelegt. Die Rechtsfragen, die mit der massenhaften Speicherung und Nutzung von Daten indes verbunden sind, wurden hier nur angerissen. Mit dem von Prof. Thomas Hoeren (Münster) 2014 herausgegebenen Band Big Data und Recht, der in der Beck’schen Schriftenreihe Information und Recht erschienen ist, wurde – zumindest für den deutschen Rechtsraum – diese Lücke geschlossen.


Der mit 134 Seiten kurz gefasste Band schafft es dennoch einen kompetenten und umfassenden Überblick über die Rechtsfragen der Nutzung von Big Data zu geben. Wie die Autoren ausführen (7), haben europäische Firmen die Chance, das Monopol der Big Data-Bereitstellung zu brechen.


Nach einer technischen Einführung erfolgt die rechtliche Betrachtung, wobei sieben Autoren die Bereiche Eigentum an Daten, Insolvenzrecht, Urheberrecht, Datenschutzrecht, Vertragsrecht, Informationshaftung / Informationsqualität, Aufbewahrungs- und Löschungspflichten, Steuerrecht, Strafrecht, Produkthaftungsrecht, Roboterrecht, Datenmarktplätze und Medizinrecht abdecken ...

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