Ein Beschluss, der als Werbung für unabhängige juristische Beratung verstanden werden kann

Das OLG Karlsruhe hat mit Beschluss vom 31.10.2014, 20 UF 7/14 in einem noch nicht rechtskräftig abgeschlossenem Verfahren deutliche Worte gefunden, die die beratend tätige Anwaltschaft gerne hören und zur Eigenwerbung nutzen wird.

In der Sache hatte eine ehevertraglich zu kurz gekommene Ehefrau die Sittenwidrigkeit des von ihr abgeschlossenen, notariell beurkundeten Ehevertrages eingewandt.

Folgende Passagen sind im oben genannten Sinne über den entschiedenen Einzelfall hinaus gut formulierte Werbeaussagen:

RN55Dies konnte die Ehefrau erkennen, und sie war nicht gehindert, sich durch Beratung über die Vor- und Nachteile des vorgesehenen Vertrages zu vergewissern.


RN56Sie hatte also Kenntnis davon, dass im Verhältnis der Ehegatten vermögensrechtliche Regelungen getroffen werden sollen, und sich insoweit mit ihrem Vater besprochen ...
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