Die Sanierungstreuhand als Instrument der außergerichtlichen Unternehmenssanierung

berät mittelständische und große Unternehmen im Gesellschaftsrecht, insbesondere auch im Umgründungs- und Konzernrecht.

Note: There is a rating embedded within this post, please visit this post to rate it.Gerät ein Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage, so werden von den finanzierenden Banken regelmäßig Sanierungsbeiträge zur kurzfristigen Überwindung eines Liquiditätsengpasses gefordert.

Das sanierungsbedürftige Unternehmen verfügt in einer derartigen Situation jedoch häufig nicht mehr über ausreichende werthaltige Sicherheiten für einen zusätzlichen Kreditrahmen. Hinzu kommt, dass der Gesellschafter oftmals nicht fähig oder willens ist, einen zusätzlichen Liquiditätsbeitrag zu leisten, was die Bereitschaft der finanzierenden Banken zur zusätzlichen Kreditgewährung nicht gerade fördert, da diese in der Praxis ihr Engagement zumeist auch von der Bereitschaft des Gesellschafters abhängig machen, zusätzliche finanzielle Mittel in die Gesellschaft einzubringen.

Die wirtschaftlich angespannte Situation bedeutet aber keinesfalls die materielle Wertlosigkeit des Unternehmens, sondern wird im Falle einer erfolgreichen Sanierung häufig erhebliches Potential für die Kapitalgeber in Form der Generierung künftiger Cash-Flows vorhanden sein. Es rückt daher der Gesellschaftsanteil des Gesellschafters als wesentlicher Vermögenswert in den Mittelpunkt. Die finanzierenden Banken werden bestrebt sein, den Gesellschaftsanteil einerseits als dingliche Sicherheit zu erhalten und andererseits einen entsprechenden Einfluss auf das Unternehmen zu erlangen, um so die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen sicherstellen zu können. Nur wenn die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen gewährleistet ist, wird die Bank zur Einräumung weiterer Sanierungskredite bereit sein ...

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