ARGE Baurecht: “Zu viele Floskeln machen Ausschreibungen intransparent”

Von Redaktion | Zitierangaben: Vergabeblog.de vom 11/02/2015, Nr. 21590

Öffentliche Ausschreibungen müssen transparent sein. Das seien sie aber nicht immer, so die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV).

So entschied die Vergabekammer des Bundes am 17. November 2014 (VK Bund Beschluss Az.: VK 2-77/14), dass eine öffentliche Ausschreibung dann intransparent ist, wenn sie einerseits Nebenangebote generell ausschließt, andererseits aber pauschal Abweichungen von Material und Funktionalitäten zulässt. Im vorliegenden Fall hatte der öffentliche Auftraggeber den Bietern ein detailliertes Leistungsverzeichnis für die Angebotsabgabe an die Hand gegeben, das auf 558 Seiten in 308 Positionen die zu erbringenden Leistungen beschrieb ...

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