Rezension Zivilrecht: Beck’sches Notar-Handbuch

von Dr. Benjamin Krenberger

Heckschen / Herrler / Starke: Beck’sches Notar-Handbuch, 6. Auflage, C.H. Beck 2015


Von RA, FA für Verkehrsrecht Sebastian Gutt, Helmstedt



Bis zu der jetzigen Neuauflage dieses bewährten Handbuchs für die notarielle Praxis hat es einige Jahre gedauert, nämlich fast sechs. Jahre, in denen sich in der Gestaltungspraxis aufgrund verschiedener Urteile viel getan hat. Es war daher dringend angezeigt, hierauf zu reagieren und eine Neuauflage auf den Markt zu bringen.


Aber nicht nur in der Praxis hat sich einiges getan, sondern auch beim Notar-Handbuch selbst. Die Herausgeber sind neu. Nunmehr zeichnen sich die in der notariellen Literatur und Fortbildung äußerst bekannten Notare Heckschen, Herrler und Starke verantwortlich, während die vormaligen Herausgeber zwischenzeitlich auch aus dem Notardienst ausgeschieden sind. Aber auch bei den Bearbeitern gab es den einen oder anderen Wechsel. So konnte z.B. Krauß, ein absoluter Experte im Grundstücksrecht, hinzugewonnen werden. Insgesamt ist festzuhalten, dass ein Team aus Fachmännern zusammengestellt bzw. gehalten wurde.


Als ich mich dazu entschieden habe, die Notarprüfung zu absolvieren, habe ich mich in meine Studenten- und Referendarzeit zurückversetzt gefühlt. Bei der Frage, wie und womit ich mich auf die Prüfung vorbereite, hatte ich die Qual der Wahl. Schnell haben sich dann aber drei Werke herauskristallisiert, die ich sämtlich angelesen habe. Ebenso schnell ist meine Wahl auf das Beck’sche Notarhandbuch gefallen. Warum? Ausschlaggebend für mich war, dass ich mich relativ schnell auf die Prüfung vorbereiten wollte/musste. Ich musste daher den Prüfungsstoff rasch und auf das Wesentliche beschränkt lernen. Dies gelingt mir mit diesem Notarhandbuch eindeutig sehr gut ...

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