Möhren schütteln setzt sie unter Stress und lässt sie verbittern {Ich wäre manchmal gern Wissenschaftler}

von Liz Collet

Sie wären es vielleicht auch gern.

Wenn ich Ihnen ausplaudere, mit was für lustigen, wenn auch eigentlich bisschen sadistischen Spielchen die Wissenschaft und ihre -ler sich die Zeit versüssen, während sie Möhrchen verbittern lassen.

Ich halte die sich in den bildlichen Fantasiesinn drängende diabolische Frage im Zaum und zurück, ob Babymöhrchen dabei besonderen Risiken ausgesetzt werden und Gefahr laufen humanen Babies gleich zu Tode und nicht nur in Stress und Verbitterung geschüttelt zu werden. Oder ob andere Spezies wie Romana und Babyromana, Spinat und Babyspinat, Paprika und …. (ach, spielen Sie das selbst endlos weiter oder auch zu Ende) in gleicher Weise stressanfällig wären.

Ich würde die Frage nicht zurückhalten, wäre ich nicht in Sorge, dass sie Wissenschaftlern Ausrede und Alibi böte, eine weitere wissenschaftliche Studie und womöglich Fördergelder für diese an diese ersten “wissenschaftlichern Versuchserkenntnisse” rechtfertigen zu wollen. Und diese dann gar noch über irgendeine krude Argumentation als wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn für Sachverständige in Prozessen um Tötungsdelikte an Babies und Kleinkindern durch zu-Tode-Schütteln verkaufen zu können. Nein, man muss fiese Möhrchen-Stressfolter-Wissenschaftler nicht auch noch auf weitere dumme Idee bringen, mit denen sie Forschungsgelder verpulvern können.

Wer für den Erkenntnisertrag (kann man das denn -gewinn nennen?) so fulminante Wortneuschöpfungen zaubert wie “Geschmackssensorisches Schütteltrauma” und das schon bei stressbedingt gemeinerweise in die Verbitterung getriebenen Opfern der Wissenschaft unter den Möhrchen, dem ist alles zuzutrauen, dieses Syndrom à la longue auch irgendwie und mit allen Vitaminen B, die es dazu neben dem Möhrchenvitamin A, daraus zu zuzlen gibt, in der wissenschaftlichen Welt zu etablieren, zu manifestieren und einer weiteren Verwertung zuzuführen ...

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