dann ist der Aufschrei groß. Der Papst unterstützt Erziehungsschläge, so die einhellige Meinung. Ich mag die Interpretation der Wortaussage des Papstes nicht besprechen, hier kann jeder seinen eigenen Willen haben. Erschrocken stelle ich aber fest, dass von einer deutschen Wertesituation argumentativ weltweit ausdehnend gesprochen wird. Dies ist für mich nicht …

von Michael Langhans

dann ist der Aufschrei groß. Der Papst unterstützt Erziehungsschläge, so die einhellige Meinung. Ich mag die Interpretation der Wortaussage des Papstes nicht besprechen, hier kann jeder seinen eigenen Willen haben. Erschrocken stelle ich aber fest, dass von einer deutschen Wertesituation argumentativ weltweit ausdehnend gesprochen wird. Dies ist für mich nicht nachvollziehbar.
Die UN Kinderrechtskonvention erlaubt grundsätzlich Erziehungsreaktionen auch durch Gewalteinwirkung:

Absatz 1 verlangt Maßnahmen gegen
„jede Form körperlicher Gewaltanwendung“.
Dies bedeutet nicht, dass die Vertragsstaaten
gehalten wären, jede auch
maßvolle körperliche Züchtigung als
Erziehungsmittel zu verbieten. Ein so weitgehendes Verbot hat bei den Beratungen
des Artikels in der Genfer
Arbeitsgruppe nicht zur Diskussion
gestanden. Es ergibt sich auch nicht aus
dem Wortlaut, weil der im authentischen
englischen Text verwendete Begriff „violence“
so viel bedeutet wie „unlawful use
of force“, also rechtswidrige Gewaltanwendung
(Oxford Dictionary of Current
English). Letztlich obliegt es damit den
Vertragsstaaten, den Inhalt des Gewaltbegriffs
näher zu bestimmen ...

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