Was ist eigentlich ein „Blechschaden“?

Mit der Frage, wann lediglich ein sogenannter „Blechschaden“ vorliegt, hatte sich das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf in seinem Urteil vom 30.10.2014 (BeckRS 2014, 20852) zu befassen.

Der Beklagte hatte mit schriftlichem Kaufvertrag einen gebrauchten PKW zum Preis von 8.000,00 € veräußert. Das Fahrzeug hatte zuvor einen Unfall erlitten, den der Verkäufer im Kaufvertrag als „reparierter Blechschaden rechts“ beschrieben hatte. Ferner hatte er im Kaufvertrag die Gewährleistung ausgeschlossen.

Im Hinblick auf den später festgestellten tatsächlichen Umfang der Beschädigung ist der Käufer vom Vertrag zurückgetreten und hat den Verkäufer auf Rückzahlung des Kaufpreises in Anspruch genommen. Das OLG Düsseldorf musste in diesem Zusammenhang zum einen die Frage klären, was unter einem „Blechschaden“ zu verstehen, zum anderen, wann von einer ordnungsgemäßen Reparatur auszugehen sei.

Der Begriff „Blechschaden“ ist nicht eindeutig. Abzustellen sei darauf, was der Empfänger nach der umgangssprachlichen Bedeutung verstehen dürfe ...

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