Mangelhafte Leistung im Rahmen eines Friseurvertrages.

von Daniela Kühnlein

Weil es einem Friseur trotz mehrerer Versuche nicht gelang die Haarspitzen einer Kundin im sogenannten „Ombré Style“ lila zu färben, muss er der Kundin u. a. ein Schmerzendgeld in zweistelliger Höhe zahlen.

Das hat das Amtsgericht (AG) Coburg mit Urteil vom 19.03.2014 – 12 C 1023/13 – entschieden.

In dem der Entscheidung zugrunde liegendem Fall hatte sich die Klägerin an den Beklagten, den Betreiber eines Friseursalons, mit dem Wunsch gewandt, ihren Haaransatz schwarz und die Spitzen ihrer langen Haare im fließenden Übergang, dem sogenannten „Ombré Style“, lila zu färben.
Diesen speziellen Effekt bei den lila Haarspitzen der Klägerin herzustellen gelang dem Beklagten weder bei der ersten Behandlung noch bei zwei weiteren Folgeterminen.

Nachdem der versprochene Erfolg, ihre Haarspitzen im „Ombré Style“ lila zu färben nicht erreicht worden war, hatte die Klägerin vom Beklagten

  • die aus ihrer Sicht nutzlos aufgewandten Friseurkosten aus dem ersten Termin bei dem Beklagten,
  • ihre Aufwendungen für den Erwerb verschiedener Pflegeprodukte,
  • die Kosten für zwei weitere Besuche bei anderen Friseuren und
  • ein Schmerzensgeld in dreistelliger Höhe

verlangt ...

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