IPR – Internationales Schuldrecht Wiederholungsfragen I

von Jessica Große Wortmann

Zur Vorbereitung auf die Klausur im Internationalen Schuldrecht habe ich mir immer ein paar Wiederholungsfragen aufgeschrieben. Sie helfen bei der kurzen Wiederholung.

1. Für welche Verträge gilt die Rom-I VO?

Für vertragliche Schuldverhältnisse in Zivil- und Handelssachen. Vgl. Art. 1 Abs. 1 Rom-I VO.

2. Ab welchem Zeitpunkt ist die Rom-I VO anwendbar?

Für Verträge die ab dem 17.12.2009 geschlossen wurden. Vgl. Art. 28 Rom-I VO.

3. Was enthält die Rom-I VO?

Sie enthält nur Kollisionsrecht, jedoch kein Sachrecht.

4. Wie werden die Begriffe der Rom-I VO ausgelegt?

Die Begriffe der Rom-I VO werden unionsautonom ausgelegt.

5. Für welche Verträge gilt die Rom-II VO?

Für außervertragliche Schuldverhältnisse, vgl. Art. 1 Abs. 1 Rom-II VO.

6. Was sind außervertragliche Schuldverhältnisse i.S.d. Rom-II VO?

Unerlaubte Handlungen, Ungerechtfertigte Bereicherungen, Geschäftsführung ohne Auftrag und c.i.c., vgl. Art. 2 Abs. 1 Rom-II VO.

7. Ab welchem Zeitpunkt greift die Rom-II VO?

Ab dem 11. 01. 2009, vgl. Art. 32 Rom-II VO.

8. Welchem Prinzip folgt das Deliktsrecht der Rom-II VO im Grundsatz?

Dem Tatortprinzip. Der Tatort ist dabei der Handlungsort, also der Ort, an dem die für die Rechtsgutverletzung maßgebliche Ursache gesetzt wurde.

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