Gefahr: Hausnotar — Risiken beim Kauf vom Bauträger minimieren

von Wilfried Recker

Prof. Dr. jur. Dr. phil. Her­bert Grzi­wotz, Hono­rar­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Regens­burg, erfah­re­ner Notar und Autor zahl­rei­cher Fach­pu­bli­ka­tio­nen zum Bau­trä­ger­recht, schrieb:

Notare sind vor allem dazu da, den Ver­brau­cher zu schüt­zen. Aller­dings ist die Erfül­lung die­ser Amts­pflicht nicht gut fürs Geschäft. Die­ses brin­gen näm­lich die Bau­trä­ger und ihre Mak­ler, nicht die Ver­brau­cher, die ein­mal in ihrem Leben eine Eigen­tums­woh­nung kaufen.

Der­je­nige Notar, der allzu gründ­lich auf die Ein­hal­tung der Über­le­gungs­frist für den Käu­fer ach­tet und die Anfor­de­run­gen der Recht­spre­chung hin­sicht­lich des Käu­fer­schut­zes beim Bau­trä­ger­ver­trag in der Urkunde umsetzt, hat keine Chance, Haus­no­tar eines Bau­trä­gers zu wer­den. Auch die Bau­trä­ger­bank schickt, selbst wenn sie auch den Erwer­ber finan­ziert, Käu­fer zu weni­ger gründ­li­chen Nota­ren. Pro­fes­sio­nelle Ver­triebs­or­ga­ni­sa­tio­nen haben ohne­hin Lis­ten von Nota­ren, die pro­blem­los das ihnen Vor­ge­legte vor­le­sen. Vor­le­sen allein genügt aber noch nicht ...

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