Unfall mit Leasingfahrzeug im Vollrausch

Das Landgericht Dortmund hat mit Urteil vom 27. Februar 2014 (Az.: 2 O 370/13) entschieden, das eine Quotelung auf Null angemessen ist, wenn ein geleastes Fahrzeug im Zustand absoluter Fahruntüchtigkeit zerlegt wird. Der Fahrer kann dann keine Leistungen des Vollkaskoversicherers erwarten.

Auf den Namen der Klägerin war ein geleastes Fahrzeug zugelassen, für das eine Vollkaskoversicherung mit 300,- Euro Selbstbeteiligung bestand.

Der Ehemann der Klägerin kam eines Nachts mit dem Auto auf einer zu diesem Zeitpunkt trockenen und beleuchteten Straße auf gerader Strecke von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Beim Eintreffen der Polizei schwankte der Mann leicht. Eine anschließende Blutalkoholkontrolle ergab einen Mittelwert von 2,07 Promille.

Die Klägerin machte den bei dem Unfall entstandenen Fahrzeugschaden abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung gegenüber ihrem Vollkaskoversicherer geltend, welcher sich wegen der Alkoholfahrt auf grobe Fahrlässigkeit berief und die vollständig Leistung ablehnte.

Der Versicherer widersprach dem Einwand der Klägerin, dass sie sich das Verhalten ihres Ehemanns nicht zurechnen lassen müsse und daher Leistungen beanspruchen könne ...

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