Regierungsentwurf des IT- Sicherheitsgesetzes – Was kommt?

von Matthias Rosa

Immer wieder sind in der Vergangenheit Unternehmen und die öffentliche Verwaltung Ziel von Hackerangriffen geworden. Als Reaktion auf die wachsende Bedrohung „kritischer Infrastrukturen“ durch Hackerangriffe wurde Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) von der Bundesregierung erarbeitet und Mitte Dezember vorgelegt.

Nicht selten sind wirtschaftliche Gründe Motivation für „Cybercrime“. Gemäß dem Bundeslagebild 2013 für Cybercrime des Bundeskriminalamtes (BKA) belaufen sich die Schäden auf 42,6 Mio. €. „Davon entfallen rund 40 Mio. Euro auf den Bereich Computerbetrug und rund 2,6 Mio. Euro auf den Betrug mit Zugangsdaten zu Kommunikationsdiensten“ (siehe: http://bit.ly/16GASGB).

Auch zeigen Hackerangriffe auf Sony, das Twitter-Konto des US-Militärs oder auf die Internetseite der Bundes -CDU und des Deutschen Bundestages, das solche Szenarien immer wieder vorkommen. Der jetzt vorgelegte Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes soll künftig verbindliche Mindeststandards für IT Sicherheit „kritischer Infrastrukturen“ etablieren. Betroffen sind etwa:

• Stromversorgung (Energie) • Wasserver- und Entsorgung • Gesundheitswesen • Finanzdienstleistungen • öffentliche Verwaltung • Unternehmen Telemedien/TK- Anbieter

Eine Infrastruktur ist immer dann als „kritisch“ zu bewerten, wenn deren Beeinträchtigungen oder Ausfälle zu erheblichen Versorgungsengpässen führen oder die öffentliche Sicherheit gefährdet wird.

Maßgeblich für die Mindeststandards für die IT-Sicherheit soll immer der „Stand der Technik“ sein ...

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