Falschauskunft als Indiz für Diskriminierung

Ist die Begründung einer Maßnahme des Arbeitgebers nachweislich falsch oder steht im Widerspruch zu seinem vorherigen Verhalten, kann dies ein Indiz für eine Diskriminierung sein (BAG, Urt. v. 21.6.2012 – 8 AZR 364/11).

Die türkischstämmige Klägerin war seit Februar 2008 befristet bei der Beklagten, einem Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, als Sachbearbeiterin angestellt. Im Oktober 2008 gab es ein Personalgespräch, in dem es auch um Arbeitsfehler der Klägerin ging. Im September 2009 teilte die Beklagte der Klägerin mit, dass eine Verlängerung oder Entfristung des Arbeitsverhältnisses nicht erfolgen werde und das Arbeitsverhältnis zum 31.1.2010 ende ...

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