Der Skalp der Kundin ...

von Ralf Mydlak
©Stefan Bayer / pixelio.de www.pixelio.deDas Portal rechtsindex berichtet heute über über die Folgen eines missglückten Friseurbesuches. Eine Kundin hatte sich in einen Friseursalon begeben, mit dem Wunsch ihre Haare im sogenannten "Ombre Style" zu färben (wem das nun nichts sagt, mag den Begriff bei der google Bildersuche eingeben). Die spezielle Kundin wollte nun ihren Haaransatz schwarz und die Spitzen ihrer langen Haare lila färben lassen. Was man ihr nicht sagte: der Effekt des "Ombre Styles" war bei den lila Haarspitzen der Kunden gar nicht zu erzielen. Der Betreiber wurschtelte in mehreren Terminen an den Haaren der Kundin herum, konnte aber nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, weshalb die Angelegenheit dann bei Gericht landete. Das Amtsgericht Coburg verurteilte schließlich den Betrieb auf Schadensersatz und Schmerzensgeld (Amtsgericht Coburg, Urteil vom 19.03.2014 - 12 C 1023/13).

Dies erinnert mich an eine Entscheidung des Amtsgerichts München, über die ich vor einiger Zeit berichtet habe. Die dortige Klägerin wünschte eine Haarfärbung und ein Kürzen der Spitzen ...Zum vollständigen Artikel


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