Einkommensteuer | Nachträgliche Anschaffungskosten bei § 17 EStG als rückwirkendes Ereignis

von Einspruch aktuell

| Nachträgliche Anschaffungskosten im Rahmen des § 17 EStG können nicht als rückwirkendes Ereignis i. S. des § 175 Abs. 1 Nr. 2 AO bei Nichterklärung der Veräußerung der wesentlichen Beteiligung in der Steuererklärung berücksichtigt werden (FG Schleswig-Holstein 29.7.14, 3 K 77/10, Rev. BFH IX R 30/14 ). |

Die Klägerin hatte einer ihr zu 100% gehörenden GmbH ein Darlehen gewährt und die Anteile im Streitjahr 2003 verkauft. Sie erklärte die Veräußerung der Anteile in der Erklärung für das Jahr 2003 nicht. Erst nach Erlass des Bescheides für 2003 machte sie den Ausfall des – ihrer Meinung nach kapitalersetzenden – Darlehens als nachträgliche Anschaffungskosten geltend und begehrte die Berücksichtigung von Verlusten aus § 17 EStG ...

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