Arbeitsrechtliche Aufzeichnungspflichten auch in der Anwaltskanzlei

© mikkolem- Fotolia

In den Anwaltskanzleien sind eine Vielzahl von sogenannten “Geringsfügig Beschäftigten” tätig, so dass auch für die Anwaltskanzleien die Aufzeichnungspflicht des MiLoG anwendbar ist.

Aufzeichnungspflicht nach § 17 Abs. 1 MiLoG

Große Probleme scheint den Arbeitgebern die nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) vorzunehmende Protokollierung der Arbeitszeiten zu bereiten.

Die Pflicht ist in § 17 Abs. 1 MiLoG enthalten

Ein Arbeitgeber, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach § 8 Absatz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch oder in den in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Wirtschaftsbereichen oder Wirtschaftszweigen beschäftigt, ist verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufzubewahren. Satz 1 gilt entsprechend für einen Entleiher, dem ein Verleiher eine Arbeitnehmerin oder einen Arbeitnehmer oder mehrere Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer zur Arbeitsleistung in einem der in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Wirtschaftszweige überlässt. Satz 1 gilt nicht für Beschäftigungsverhältnisse nach § 8a des Vierten Buches Sozialgesetzbuch.

Danach gilt die Verpflichtung grundsätzlich nur für die Arbeitgeber, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach § 8 Abs ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK