Rechtschutz-Versicherung für Mieter und Wohnungseigentümer

von Gerhard Ostfalk

Natürlich kommt es vor, dass man sich als Rechtsanwalt über Rechtschutzversicherungen ärgert, wenn diese Rechnungen kürzen oder wüste Beanstandungen haben. Aber für die meisten Mandanten ist die Rechtschutzversicherung Gold wert, wenn es zu Streitigkeiten kommt.

Rechtschutzversicherungen für Mieter

Wer als Mieter rechtschutzversichert sein möchte, muss beim Abschluss des Versicherungsvertrages darauf achten, dass das Risiko der selbstgenutzten Wohnung mitversichert ist.

Soll eine weitere Wohnung, zum Beispiel die Stundentenbude des erwachsenen Kindes mitversichert werden, muss dies mit dem Versicherungsvertreter entweder gesondert ausgehandelt werden oder es muss ein eigener Versicherungsvertrag abgeschlossen werden.
Ansonsten wird aber in der Regel nur diejenige Wohnung unter den Versicherungsschutz gestellt, die der Versicherungsnehmer auch selbst bewohnt.

Für den Mieter zahlt sich eine Rechtschutzversicherung wirklich aus, wenn er sich gegen eine Mieterhöhung des Vermieters verteidigen muss oder wenn es nachhaltige Streitigkeiten über den Zustand der Mietwohnung, z. B. bei auftretenden Schimmelschäden kommt. Nicht zuletzt kann man sich auch ohne finanzielles Risiko gegen Kündigungen oder Eigenbedarfskündigungen des Vermieters zur Wehr setzen. In jedem Fall übernimmt die Rechtschutzversicherung dann nicht nur die anfallenden Anwalts- und Gerichtskosten, sondern – was bei Mieterhöhungsverfahren oder Streitigkeiten über Schimmelbildungen regelmäßig anfällt – auch die Kosten der gerichtlichen Sachverständigen ...

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