Klage einer Mutter hinsichtlich Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen

Verwaltungsgericht Osnabrück, Urteil vom 03.02.2015 - 5 A 196/14 Klage einer Mutter hinsichtlich Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen Das VG Osnabrück hat der Klage einer serbischen Staatsangehörigen auf Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen für sich und ihre fünf Kinder stattgegeben. Die Integrationsbemühungen der Klägerin seien anzuerkennen und sie arbeite regelmäßig. Mehr könne von einer alleinerziehenden Mutter nicht verlangt werden. Der Sachverhalt

Die Klägerin, eine 32 Jahre alte serbische Staatsangehörigen, begehrt mit ihren fünf Kindern (14, 12, 11, 9 und 6 Jahre) vom beklagten Landkreis Emsland die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis als langjährig in Deutschland geduldete Personen.

Die in Deutschland geborene Klägerin hält sich seit ihrem fünften Lebensjahr ununterbrochen in Deutschland auf. Mehrere Asylverfahren der Familie und auch ein Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach der Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete, die im Jahre 2008 eingeführt worden war, blieben erfolglos. Die Klägerin verfügte im Jahr 2013 zwischenzeitlich über eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen, da der der Vater der minderjährigen Kinder, ebenfalls ein serbischer Staatsangehöriger, eine deutsche Staatsangehörige geheiratet hatte und ihm deshalb eine befristete Aufenthaltserlaubnis erteilt worden war. Diese Aufenthaltserlaubnis wurde jedoch nicht verlängert, da auch die dem Vater der Kinder erteilte Aufenthaltserlaubnis nicht verlängert worden war. Außerdem sei der Lebensunterhalt der Familie ganz überwiegend aus öffentlichen Mitteln bestritten worden.

Die Klägerin macht geltend, sie und ihre Kinder hielten sich seit vielen Jahren im Bundesgebiet auf, sie spreche kein serbisch, weil sie ursprünglich aus dem Kosovo stamme ...

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