Investitionen in Deutschland: Leitfaden für polnische Investoren

von Igor Stenzel

4. Februar 2015

Gesellschaftsrecht International

Schon seit 10 Jahren ist Polen Mitglied in der Europäischen Union und polnische Investoren genie�en seither die europäischen wirtschaftlichen Freiheiten. Theoretisch gelten aufgrund der Kapitalverkehrsfreiheit für polnische Investoren, die in Deutschland investieren möchten, genau die gleichen Regelungen wie für italienische, französische oder britische Investoren. Und doch stellt sich ein Investitionsprozess für polnische Investoren vor dem Hintergrund der spezifischen Erwartungen und Erfahrungen polnischer Investoren subjektiv anders dar als ein Investitionsprozess in Polen. Diese Unterschiede sind durchaus sehenswert.

Niemand dürfte ernsthaft bestreiten wollen, dass die Kulturen zwischen Deutschland und Polen unterschiedlich sind und die Rechtsvorschriften â�" trotz aller Bemühungen der Europäischen Kommission um Vereinheitlichung des Rechts der Mitgliedstaaten â�" noch nicht derart harmonisiert sind, als dass man von ein- und demselben Recht in Deutschland wie in Polen sprechen könnte.

Deutschland bietet Nährboden für weiteres Wachstum

Daher lohnt sich die nachfolgende Betrachtung: Was ist an einem Investitionsprozess in Deutschland anders als bei einem Investitionsprozess in Polen und worauf müssen polnische Investoren bei Investitionen in Deutschland besonders achten?

Diese Frage ist besonders aktuell, da zehn Jahre nach dem EU-Beitritt Polens zunehmend polnische Unternehmen nach Westen investieren, im Besonderen in Deutschland, dem gröÃ�ten Wirtschaftspartner Polens. Offenbar haben polnische Unternehmen mittlerweile â�" und erfreulicherweise â�" jedenfalls in ihren Bereichen eine gewisse Sättigung des polnischen Marktes erreicht und müssen, um weiter Wachstum auf hohem Niveau erreichen zu können, ausländische Märkte erobern ...

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