OVG Hamburg: Keine blickdichte Einfriedung an öffentlichen Wegen!

von Mathias Münch

OVG Hamburg: Keine blickdichte Einfriedung an öffentlichen Wegen!

Kurzmeldung

OVG Hamburg, Beschl. v. 19.12.2014 – 2 Bf 8/14

Zäune und andere Einfriedungen dürfen nach § 11 Hamburgische Bauordnung (HBauO)nur 1,50 m, bei gewerblich genutzten Grundstücken 2,25 m hoch sein. Sie dürfen nur bei Gewerbeimmobilien blickdicht sein. Abweichungen von den Vorgaben der Bauordnung können gemäß § 69 HBauO zugelassen werden, wenn die Abweichung mit öffentlichen Belangen vereinbar ist (dabei sind der Zweck der Regelung und die nachbarlichen Belange zu berücksichtigen, oder wenn das Wohl der Allgemeinheit eine Abweichung erfordert. Eine 2,25 m hohe, geschlossene Mauer ist in einem Wohngebiet als Einfriedung zu öffentlichen Wegen nicht zulässig. Das entschied das OVG Hamburg in einer Berufungssache. Schon das Verwaltungsgericht hatte in seiner erstinstanzlichen Entscheidung ausgeführt, dass eine solche Mauer nicht mit öffentlichen Belangen vereinbar sei ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK