Notebook mit Daten abhanden gekommen, was nun?

torbz – Fotolia

Eine vielfach wenig beachtete Vorschrift ist die des § 42 a BDSG betreffend die „Informationspflicht bei unrechtmäßiger Kenntniserlangung von Daten“.

Wenn man bedenkt, dass

  • Weltweit jährlich mehr als 800.000 Notebooks „verloren“ gehen,
  • Pro Woche mehr als 12.000 Notebooks auf US-Flughäfen,
  • Pro Woche mehr als 4.000 Notebooks auf UK-Flughäfen

„verloren“ gehen, davon

  • Mehr als 53% vertrauliche Daten enthalten,
  • Mehr als 65% keinerlei Schutzmaßnahmen enthalten
  • 70% aller gestohlenen Notebooks für Straftaten genutzt werden

Dann erkennt man die Dimensionen der Gefahren für vertrauliche Daten, die durch die Mobilität entstanden sind und weiterhin entstehen werden.

Mehr noch,

  • 61% Deutscher Unternehmen wurden Opfer von Datendiebstählen
  • 44% Deutscher Unternehmen Opfer von Ausspähen von Daten
  • 34% Deutscher Unternehmen Opfer von Computersabotage oder Systembeschädigungen

Quelle: Regmann GmbH www.regmann.de

Unter Berücksichtigung dieser Zahlen erscheint die Vorschrift des § 42a BDSG in einem anderen Licht.

Lassen Sie mich einmal kurz auf diese Vorschrift eingehen. Sie selbst werden feststellen müssen, ob diese auf Sie zutreffen könnte und von Ihnen zu berücksichtigen ist:

Die wichtigsten Punkte sind in § 42a Satz 1 BDSG enthalten

Stellt eine nichtöffentliche Stelle im Sinne des § 2 Abs. 4 oder eine öffentliche Stelle nach § 27 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 fest, dass bei ihr gespeicherte

  1. besondere Arten personenbezogener Daten (3 Abs ...
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