Geistigen Eigentum vs Innovation?! Der 3D-Druck und seine juristischen Stolperfallen

Max W. Mosing

Note: There is a rating embedded within this post, please visit this post to rate it. Additive Fertigungsverfahren („additive manufactoring“) – landläufig 3D-Druck genannt – wird als Schlüsseltechnologie der Zukunft gesehen.

Die geltenden Gesetze scheinen der schon Gegenwart seienden Zukunftstechnologie nur zum Teil gewachsen zu sein. Im Ergebnis gilt es, die Interessen an der Innovation und deren Nutzung vorsichtig mit jenen derer, deren Produkte „nachgedruckt“ werden, abzuwägen.

Die Technik des 3D-Drucks ist längst keinem auserwählten Kreis mehr vorbehalten. 3D-Drucker machen es möglich, dass nahezu „jedermann“ Replikate von Produkten, die bisher nur industriell hergestellt werden konnten, in den eigenen vier Wänden „Schicht für Schicht nachzudrucken“, wobei die Vielfalt an Verfahren und genutzten Materialien schon heute enorm ist und sicher noch zunehmen wird. Die Technologie macht den Konsumenten also zum Produzenten. Mit einer entsprechenden Business-Idee dann den produzierenden Konsumenten zum Unternehmer, wie das Unternehmen „Figure Prints“, die Figuren aus dem Online-Spiel „World of Warcraft“ für User „ausdrucken“.

Besonders beeindruckend an der Zukunftstechnologie ist, dass aufgrund der schichtweisen Herstellung Objekte „aus einem Guss“ hergestellt werden können, die bisher ausschließlich aus mehreren Teilen produziert werden konnten – das führt zu neuen Möglichkeiten, die erst erahnt werden können. Der 3D-Druck fasziniert auch durch Möglichkeiten von künstlerischen Eigenkreationen, die als 3D-gedruckt oder als 3D-Druck-Vorlagen über entsprechende Portale ausgetauscht werden können. Praktisch halten sich Eigenkreationen aber auf solchen Portalen in Grenzen und werden vielmehr „bekannte Objekte Dritter“ als 3D-Druck-Vorlage angeboten ...

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