Zinsswap – Schadensersatz bei Falschberatung

Zimsswap-Geschäfte – Vielen Banken haben mit Ihren Kunden Swapgeschäfte oder andere Zinsswap-Derivatgeschäfte abgeschlossen, die zu erheblichen Verlusten auf Seiten der Kunden geführt haben. Neben Kommunen und mittelständischen Unternehmen wurden diese Finanzderivate (Swapgeschäfte) auch an Apotheker und Ärzte zum Zweck der Zinsminimierung verkauft.

Der Begriff “Swap” steht umgangssprachlich für “umdrehen, wechseln, vertauschen”. In der Sprache der Investmentbanker bezeichnet ein Swap eine Tauschoperation im Kredit- und Devisengeschäft.

Ein Zinsswap ist ein Zinsderivat, bei dem zwei Vertragspartner vereinbaren, zu bestimmten zukünftigen Zeitpunkten Zinszahlungen auf festgelegte Nennbeträge auszutauschen. Die Zinszahlungen werden in der Regel so festgesetzt, dass eine Partei einen bei Vertragsabschluss fixierten Festzinssatz zahlt, die andere Partei hingegen einen variablen Zinssatz (Plain Vanilla Swap). Der variable Zinssatz orientiert sich an den üblichen Referenzzinssätzen im Interbankengeschäft. Zinsswaps werden sowohl zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken als auch als Spekulationsinvestment genutzt.

Interesse der Banken an einem Zinsswap

Ein Swap-Geschäft ist für die beteiligten Banken finanziell sehr interessant. Das Finanzinstitut übernimmt zwar das Risiko eines beweglichen Zinssatzes, erhält dafür aber auch die Chancen auf fallende Marktzinsen. Die Bank legt auch das Niveau fest, zu dem feste Zinszahlungen vereinbart werden.

Da sich Kreditzinsen am Marktniveau orientieren, läuft ein Zinsswap im Ergebnis auf eine Wette hinaus. Gewinner ist, wer die Entwicklung am Markt besser vorhersehen kann. Wenn die Bank als Swap-Anbieter die Entwicklung richtig vorhersieht, kann Sie die Erträge aus der Differenz zwischen starrem Zinssatz und tatsächlicher Zinsverpflichtung als Gewinn verbuchen ...

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