Wegen sieben Sekunden Verzögerung – Mann hat keinen Anspruch auf 19 Millionen Euro Lottogewinn

von Stephan Weinberger

Joel Ifergan aus Montreal tippte die richtigen Zahlen für den Lotto-Jackpot. “Zeit ist Geld” – diese Weisheit zerstörte allerdings das Glück des kanadischen Buchhalters. Eine Verzögerung von sieben Sekunden brachten ihn umgerechnet um rund 19 Millionen Euro. Ifergan ging ein Eis kaufen. Spontan entschied er sich, um 20:59 Uhr zwei Lose für die kanadische Lotterie „Super 7“ zu erwerben. Er musste sich beeilen, denn um 21 Uhr war bereits Annahmeschluss. Ifergan füllte seine beiden Lose aus. Das Unglück: Die Maschine druckte zwar noch rechtzeitig das erste Los für den laufenden Tag. Das zweite Los allerdings kam erst sieben Sekunden nach 21 Uhr aus dem Drucker, und galt somit erst für die Wertung der folgenden Woche darauf. Das war 2008.

Die Lottogesellschaft Lotto-Quebec verweigerte daher die Auszahlung des Gewinns. Der Ziehungstermin sei auf dem ausgedruckten Los ausgewiesen und damit ordnungsgemäß eine Woche später. Joel Ifergan verklagte die Lotterie-Gesellschaft auf die Hälfte des Gewinns ...

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