Rezension Öffentliches Recht: Kartellrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Emmerich, Kartellrecht, 13. Auflage, C.H. Beck 2014


Von Ref. iur. Jean Pascal Slotwinski, LL.M. (Edinburgh), Düsseldorf



Das Kartellrecht erfreut sich seit geraumer Zeit einer immer größeren Beliebtheit im Rahmen der juristischen Ausbildung. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass wohl wenige andere Rechtsgebiete vergleichbar rasant in den Fokus der juristischen sowie nicht-juristischen Wahrnehmung geraten sind. Das Gleiche kann mitunter für die anwaltliche Praxis konstatiert werden, blickt man nur auf die wachsenden Kartellrechtsteams in großen- sowie kleineren Kanzleien und der verhältnismäßig stark steigenden Nachfrage nach Juristen mit Kenntnissen in bzw. Interesse an diesem Rechtsgebiet.


Die jüngere Vergangenheit hat insbesondere gezeigt, wie stark Kartellbehörden von ihren Befugnissen Gebrauch machen und mittlerweile nahezu alle Wirtschaftsbereiche auf mögliche kartellrechtswidrige Verhaltensweisen hin untersuchen (interessant insofern beispielsweise die kürzlich erfolgte Sektorenuntersuchung des Lebensmitteleinzelhandels durch das Bundeskartellamt). Allen voran begreift sich die Europäische Kommission in diesem Kontext als treibende Kraft der zunehmenden Europäisierung des Kartellrechts, was neben vielen positiven Entwicklungen gleichwohl auch rechtspolitische Fragen aufwirft, welche richtigerweise einer fortwährenden kritischen Würdigung bedürfen.


Genau hier setzt die inzwischen 13., grundlegend neu überarbeitete Auflage des Standardwerks von Volker Emmerich, em. o. Professor an der Universität Bayreuth und Richter am OLG Nürnberg a.D., an und liefert auf knapp 530 Seiten einen sehr umfassenden und profunden Überblick über das europäische Kartellrecht sowie das deutsche Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ...

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