IT-Vertrag bei agilen Projekten – Was ist wichtig?

von Dr. Kerstin Heiß

Agiles Programmieren sieht bekanntlich nur ein Minimum an Dokumentation und sonstigen Formalitäten vor. Vor diesem Hintergrund werden im Folgenden die wichtigsten Punkte zur Vertragsgestaltung in agilen Projekten dargestellt.

Da der Auftragnehmer im Rahmen von agilen Projekten meist nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, sollte ein prozessorientierter Vertrag zur Umsetzung seiner Anforderungen ausgehandelt werden. Der Vertrag im agilen Projekt sollte Leitlinien für den Entwicklungsprozess vorgeben. Wichtig sind Bestimmungen über die Zusammenarbeit und das Projektmanagement sowie Regelungen zu Eskalationsverfahren, um bei Meinungsverschiedenheiten schnell Lösungen zu finden.

Auch die Häufigkeit der Vorlage von Programmversionen sollte vertraglich geregelt und mit einem möglichst detaillierten Aktivitäten- und Fristenplan versehen sein. Zu berücksichtigen sind auch Regelungen zur Durchführung von Projektmeetings sowie zur Festlegung von Prioritäten. Auch die gewünschten Kernfunktionalitäten sowie der mit der Software verfolgte Zweck sollten im Vertrag ausdrücklich und möglichst detailliert vereinbart werden.

Von besonderer Bedeutung sind die Vergütungsregelungen. Als Anbieter wird man meist versuchen, nach Zeit und Aufwand abzurechnen, der Auftraggeber muss andererseits bei agilen Entwicklungsprozessen dem erhöhten Kostenrisiko begegnen. Es gilt daher, das Risiko auf beide Parteien ausgewogen zu verteilen ...

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