Freispruch vom Vorwurf des schweren sexuellen Missbrauchs

Ein 34-jähriger Mann musste sich nun vor der großen Strafkammer des Landgerichts gegen den Vorwurf des schweren sexuellen Missbrauchs verteidigen. Er soll seinen neunjährigen Stiefsohn vergewaltigt haben. Hauptbelastungszeugen waren der Sohn und seine Mutter. Dabei berichtete das Kind, es sei von seinem Stiefvater tatsächlich auf einem Stuhl missbraucht worden. Die objektiven Beweise konnten diese Verdachtslage jedoch in der Hauptverhandlung nicht erhärten. Ein positiver Sperma-Schnelltest an der Bettwäsche konnte in späteren Untersuchungen nicht bestätigt werden. Auch die rektalen Verletzungen konnte ein medizinisches Gutachten nicht eindeutig einer Vergewaltigung zuordnen.

Die Mutter, die selbst in ihrer Jugend sexuell missbraucht wurde, präsentierte auch eine Tonbandaufnahme. Sie soll während eines Missbrauchs im Kinderzimmer aufgezeichnet worden sein ...

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