Feuchtigkeitsschäden

Mit der kalten Jahreszeit nahen die Unbilden feuchter, schlecht belüftbarer und eventuell gar zu Schimmelbildung neigender Wohnungen. Doch auch in neuen Wohnungen kommt es aufgrund der immer besseren Abdichtung der Wohnungen immer wieder zu Feuchtigkeitsschäden. Für den Mieter ein ernstzunehmendes Problem, da die Wohnung nicht nur schlecht riecht und unwohnlich wird, sondern weil Feuchtigkeit und insbesondere Schimmelbildung auch krank machen. Erste Maßnahme des Mieters muß hier sein, den Vermieter von der Feuchtigkeit in Kenntnis zu setzen. Tut er dies nicht, so kann er sich wegen entstehender Feuchtigkeitsschäden gegenüber dem Vermieter schadenersatzpflichtig machen.

Um den Vermieter zu Abhilfemaßnahmen zu veranlassen, kann der Mieter gegebenenfalls auch die Miete mindern. Hierzu ist aber folgendes zu beachten: Das Minderungsrecht des Mieters entfällt, wenn die Feuchtigkeitsschäden ausschließlich oder überwiegend durch ein schuldhaftes Verhalten des Mieters selbst veranlaßt wurden. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Feuchtigkeitsschäden auf das Wohnverhalten des Mieters zurückgehen, wenn der Mieter also nicht hinreichend lüftet oder im Winter nicht ausreichend heizt. Aus diesem Grunde wenden Vermieter gerne zunächst ein, die Ursache würde am Wohnverhalten des Mieters liegen. Vereinzelt wird sogar die Schuld auf ein vom Mieter aufgestelltes Aquarium geschoben. Feuchtigkeitsschäden können auch dadurch hervorgerufen werden, daß Möbel in einer Art und Weise aufgestellt sind, die sich nachteilig auf die Durchlüftung auswirkt. Der Mieter ist aber nicht generell verpflichtet, zur Vorbeugung zwischen Möbeln und Wand einen Abstand zu halten.

Die tatsächliche Ursache von Feuchtigkeit kann mittels Messungen relativ schnell ausfindig gemacht werden. Entsprechende Meßgeräte können sofort Auskunft geben, ob aus einer Wand Feuchtigkeit austritt oder nicht ...

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