Ach ja, den gibt´s ja auch noch: Strauß-Kahn steht ab heute vor Gericht

von Rainer Pohlen

Strauß-Kahn, Fotoarchiv des IMF

Es ist noch keine vier Jahre her, da war Dominique Strauß-Kahn, kurz DSK genannt, als Direktor des Internationalen Währungsfonds und designierter Präsidentschaftskandidat der französischen Sozialisten einer der mächtigsten Männer der westlichen Welt. Dann kam die Affäre um das aus Guniea stammende “Zimmermädchen” Nafissatou Diallo, die den virilen Franzosen bezichtigte, sie in einem New Yorker Hotel zum Oralsex gezwungen und versucht zu haben, sie noch weitergehend zu vergewaltigen. DSK bestritt dies und behauptete, dass es zu einvernehmlichem Sex gekommen sei, den er als “moralischen Fehler” verstanden wissen wollte.

In der Person und im Aussageverhalten der Frau fanden sich etliche Widersprüche, was dazu führte, dass die Staatsanwaltschaft ihre Anklage fallen ließ. Zivilrechtlich ließ sich DSK später auf einen Vergleich ein, um die Sache hinter sich zu bringen. Da war sein Ruf schon weitgehend ruiniert. Seinen Posten als IWF-Direktor hatte er aufgeben müssen und die Präsidentschaftskandidatur war er ebenfalls los ...

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