Grundloses Abbremsen kann Mithaftung begründen.

von Ingo Julian Rösch

Bremst ein Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr sein Fahrzeug ohne zwingende Grund ab und trägt er durch dieses Verhalten zu einem (Auffahr)Unfall bei, gefährdet er andere Verkehrsteilnehmer im Sinne von § 1 Abs. 2 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und haftet für einen daraus entstandenen Schaden mit 30 Prozent.

Das hat das Amtsgericht (AG) München mit Urteil vom 19.02.2014 – 345 C 22960/13 – entschieden.

In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Fall

  • hatte eine Pkw-Fahrerin in München, ihren Pkw Mercedes Benz auf Höhe einer Einmündung stark sowie unvermittelt abgebremst, weil sie glaubte, sich aufgrund einer geänderten Baustellenführung verfahren zu haben und
  • war der hinter ihr fahrende Pkw-Fahrer, der nicht mehr bremsen konnte, mit seinem Pkw VW Golf auf den Pkw Mercedes Benz aufgefahren ...
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