Der Tod des Don Diego

von Olaf Moegelin

Das Reitpferd Don Diego musste sterben, weil es möglicherweise falsches Futter bekommen hat. Die Eigentümerin des Pferdes verklagte den Inhaber des Reitbetriebes, bei dem das Tier untergestellt war und versorgt wurde, auf Schadensersatz. Dieser soll durch falsches Futter den Todesfall durch eine Kolik verursacht haben.

Die Klägerin hatte behauptet, die Mitarbeiter des Reitstalles, in welchem das Tier untergestellt war und versorgt wurde, hätten Don Diego vorsätzlich über mehrere Tage hinweg Stroh gefüttert, obwohl bekannt war, dass dem mit Koliken belasteten Pferd kein Stroh hätte gefüttert werden dürfen. Don Diego war nach einer schweren Kolik operiert worden und musste schließlich getötet werden. Der beklagte Inhaber des Reitbetriebes gab demgegenüber an, dem Pferd sei nur Heu von guter Qualität verfüttert worden und außerdem habe die Fütterung des Tieres mit dessen Tod nichts zu tun.

Das Gericht hat die Klage auf Schadensersatz in Form des Kaufpreises für das verstorbene Pferd sowie die entstandenen Fahrt- und Tierarztkosten abgewiesen ...

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