Die Ausschreibungen für PV-Freiflächenanlagen: Der Startschuss ist gefallen!

© BBH

Am 28.1.2015 hat die Bun­des­re­gie­rung die Frei­flä­chen­aus­schrei­bungs­ver­ord­nung (im Fol­gen­den: FFAV) beschlos­sen. Ihr Ziel ist es, die Höhe der finan­zi­el­len För­de­rung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) künf­tig nicht mehr admi­nis­tra­tiv fest­zu­le­gen, son­dern durch Aus­schrei­bun­gen zu ermit­teln. Die FFAV bezieht sich zunächst nur auf die För­de­rung von Strom aus PV-Freiflächenanlagen – eine Art Pilot­pro­jekt, mit dem man Erfah­run­gen sam­meln will, bevor ab 2017 Aus­schrei­bun­gen für alle erneu­er­ba­ren Ener­gie­trä­ger durch­ge­führt wer­den sol­len. Der erste Gebots­ter­min ist für den 15.4.2015 vorgesehen.

Wird damit alles auf den Kopf gestellt?

Nein. Nur weil künf­tig aus­ge­schrie­ben wird, ändert das noch nicht die Art und Weise, wie sich die finan­zi­elle För­de­rung nach dem EEG berech­net. Die Markt­prä­mie in der geför­der­ten Direkt­ver­mark­tung wird wie bis­her ermit­telt, indem die Dif­fe­renz zwi­schen dem anzu­le­gen­den Wert und dem Monats­markt­wert gebil­det wird. Anders als bis­her ist nur nicht mehr der gesetz­lich fest­ge­legte, son­dern der durch die Aus­schrei­bung ermit­telte anzu­le­gende Wert zugrunde zu legen.

Wie sieht das Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren im Ein­zel­nen aus?

Die Bun­des­netz­agen­tur (BNetzA) führt die Aus­schrei­bun­gen durch. Die Aus­schrei­bungs­run­den und die jewei­li­gen Aus­schrei­bungs­men­gen wer­den sechs bis acht Wochen vor dem Gebots­ter­min bekannt gege­ben. Vor­ge­se­hen sind pro Jahr drei Aus­schrei­bungs­run­den, jeweils zum 1.4., 1.8., 1.12 mit schwan­ken­den Ausschreibungsmengen.

Die Bie­ter geben den anzu­le­gen­den Wert (Gebots­wert) und die instal­lierte Leis­tung der PV-Freiflächenanlage (Gebots­menge) in ihrem Gebot an ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK