Zur Absurdität des Tötens von Staats wegen. Ein Plädoyer gegen die Todesstrafe am Beispiel der USA

von Rainer Pohlen

Heute möchte ich sie, liebe strafblog-Leser, auf einen wirklich lesenswerten Beitrag von Markus Feldenkirchen hinweisen, der bei spiegel-online unter dem Titel “Todesstrafe in den USA: Illusion des sanften Tötens” erschienen ist. Der Autor setzt sich nicht nur erneut mit den zahlreichen Pannen bei Hinrichtungen, die teilweise unbeschreiblich qualvoll verlaufen sind, auseinander, sondern beschreibt auch die makabre Praxis der US-Justiz bei ihren Entscheidungen über Anträge auf Vollstreckungsaufschub, die ihrerseits folterähnlichen Charakter haben. Zum Beispiel dann, wenn Delinquenten wiederholt auf die Hinrichtung vorbereitet werden, sich von ihren Angehörigen verabschiedet haben, und dann mehrfach in letzter Minute eine Aussetzung der Vollstreckung gewährt wird, um dann schließlich doch die Hinrichtung zu vollziehen ...

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